Ein Reisebericht von Mitgliedern des ASV Fischbach-Camphausen,
die mit Andrees Angelreisen diese Tour unternommen haben!


Und nun viel Spass beim lesen!

Waller-Fischen
vom 11. bis 22. April 2002
am Stausee
Riba-Roja / Spanien


Vom 11.04.-22.04.2002 waren Jürgen Fecht, Torsten Heinz, Erich Horne, Martin Kuhn, Holger Malik, Christof Morsch und Jürgen Schröder - alle Mitglied beim ASV-Fischbach - zu Gast am Stausee Riba-Roja in Spanien.
In diesem Stück unberührter Wildnis, eingebettet in eine gigantische Felsenschlucht mit intakter Tier- und Pflanzenwelt, hoffte jeder unserer Gruppe seinen "Fisch des Lebens" zu fangen.
Am Morgen des 12.04. trafen wir nach einer ca. 1400 km langen Fahrtstrecke am Welscamp von Andree's Angelreisen, einem kompetenten Partner für weltweite Angelreisen, ein. Nach Übernahme der drei von uns gemieteten Motorboote machten wir uns gleich auf, einen für unsere Gruppe geeigneten Angelplatz zu suchen. Mit der Unterstützung unseres Guides Volker, der den Stausee wie seine Westentasche kennt, fanden wir schon bald ein geeignetes Plateau um unser Lager aufzuschlagen.

Bevor die Angeln ausgelegt wurden, musste der Angelplatz zunächst mit einem Echolot abgefahren werden, um Standorte der Futterfische auszumachen und Erfolg versprechende Stellen am Grund des Sees zu finden.
Am Nachmittag waren alle Angeln ausgelegt und es folgte das Warten auf den ersten Anbiss bei regnerischem Wetter und Temperaturen um 10°C. Unser Koch Erich bereitete derweil das Abendessen für die Gruppe zu.

Am 13.04. um 7.15 Uhr war es dann soweit. Mit der aufgehenden Sonne hatte der erste Fisch angebissen. Nach knapp 8 Minuten heftigem Drill konnte Jürgen Fecht einen Wels von 203 cm Länge und einem Gewicht von 61 Kg, unterstützt durch Martin Kuhn und Jürgen Schröder, sicher landen. Sollte das der Anfang einer fischreichen Woche gewesen sein? Unsere Erwartungen sollten bei weitem übertroffen werden. Fast täglich wurden neue Größen- und Gewichtsrekorde aufgestellt und letztendlich gelang es Christof Morsch den Rekord aus dem Jahr 2000 (Wels 212cm/51Kg), damals aufgestellt von Erich Horne, zu übertreffen. Christof Morsch landete am letzten Abend nach einem nervenaufreibenden Kampf einen gigantischen Wels mit einer Länge von 219 cm und einem Gewicht von 70 Kg.

Neben seinem einzigartigen Bestand an Welsen hat der Ebro-Stau jedoch noch mehr zu bieten. Zander, Karpfen und Schwarzbarsche sind in dem See beheimatet und werden regelmäßig gefangen. So landetet Jürgen Schröder einen Zander von 71 cm und 3900 g Gewicht auf eine Laube als Köderfisch. Christof Morsch konnte einen Zander mit einem Blinker überlisten - 65 cm / 2800 g.
Am letzten Tag am herrlichen Riba-Roja Stausee hieß es nun Lager abbauen, Bus laden und die Heimreise antreten - schade. Das Wetter wurde täglich besser. Am letzten Tag kletterte das Thermometer auf 28°C Luft- und immerhin 15°C Wassertemperatur bei strahlend blauem Himmel. Trotzdem hieß es Abschied nehmen... bis in 2 Jahren.
Dann ist das nächste Waller-Fischen am spanischen Riba-Roja Stausee geplant.

Fangstatistik:

Christof Morsch
Wels 198 cm 45 Kg
Wels 219 cm 70 Kg
Zander 65 cm 2800 g

Jürgen Fecht
Wels 212 cm 68 Kg
Wels 203 cm 61 Kg

Holger Malik
Wels 205 cm 63 Kg
Wels 209 cm 65 Kg

Thorsten Heintz
Wels 186 cm 48 Kg

Erich Horne
Wels 189 cm 50 Kg

Jürgen Schröder
mehrere Welse bis 150 cm bis 35 Kg
Zander 71 cm 3900 g

Martin Kuhn
mehrere Welse bis 160 cm bis 38 Kg

Unsere Gruppe konnte 13 Welse, 6 davon über 2 m sowie mehrer Zander bis knapp 8 Pfund Gewicht, 28 Karpfen bis 10 Pfund sowie Dank unseres
"Lauben-Hunters" Erich Horne unzählige Lauben fangen.
Ein Gesamtfanggewicht von mehr als einer halben Tonne Fisch in nur einer Woche!!!

Der Angelurlaub 2002 am Ebro Stausee bei Riba-Roja wird wohl für alle Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Nachdem das Wetter sich am 2. Tag gebessert hatte und die ersten Fangerfolge sich einstellten, durchlebten alle Angler unserer Gruppe eine herrliche Woche in einem der fischreichsten Gebiete Europas, umgeben von einer unberührten Natur.

Dieser Reisebericht wurde von Jürgen Fecht, Mitglied des ASV Fischbach-Camphausen, verfasst

Andreas Götz

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