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Oliver am Ebro-Stausee |
Ich
bin Imensek Oliver, 10 Jahre alt und war heuer im Juli mit meinem Papa
und Opa in Spanien am Ebro-Stausee im Welscamp. Da mir das Fischen am
Ebro sehr viel Freude bereitet hat, hat mich Papa auf die Idee gebracht
Euch zu schreiben und zu sagen, wie sehr es mir hier gefallen hat. Na
ja Papa hat für mich getippt, denn ich bin noch nicht schnell genug
am PC. |
Da mein Papa die Nacht durch gefahren ist waren wir am Samstag 7.Juli um 5h früh im Welscamp. Das Foto zeigt wie ich den See das erste mal gesehen habe (vom Parkplatz im Welscamp). Wie gespannt ich schon auf alles war, brauche ich wohl nicht zu sagen. Gleich am Mittag, nachdem wir unser Quartier im Studio bezogen haben, sind wir das erste mal mit dem Boot ausgefahren und haben versucht beim alten Bahnhof die ersten Zander zu fangen. |
Während der Wartezeiten auf einen Biss haben Opa und Papa mir Montagen beigebracht, mir ihre kleinen Tricks und Tipps gegeben, damit aus mir auch ein guter Angler wird. Auch Köderfische mussten gefangen werden und Papa und ich erledigten das. Und schon bald war es auch soweit und ich konnte sehen warum man Zander auch Stachelritter nennt. Opa hatte den ersten Fang gemacht, der auch der einzige an unserem ersten Urlaubstag blieb. |
Am zweiten Tag hat uns Volker einen guten Platz empfohlen, wo wir dann auch den Rest der Woche immer angelten und zwar am Felsplateau. Hier habe auch ich dann meinen ersten Zander bezwingen können und am selben Tag noch einen zweiten. Bis aufs keschern habe ich vom anködern, auslegen und anschlagen, und dem Drill alles alleine gemacht. Leider hat mir Papa sagen müssen das doch schon größere herausgeholt wurden und ich nicht den größten gefangen habe, wie ich dachte. Meine Freude war trotzdem riesengroß und mich packte das Zanderfieber. |
Das ist der aller erste Zander in meinem Leben und ich konnte ihn ganz alleine bezwingen.Unten ist das Foto von meinem größten den ich in dieser Woche fangen konnte. |
Na ja beim Köderangel hatte ich noch so manches mal urplötzlich einen Wickel in der Schnur. Dabei habe ich einen ganz „gewaltigen“ herausziehen können, welcher sich selbst gehackt hat. Siehe Foto: |
Was mir besonders viel Spaß machte war das Boot fahren. Unter der Aufsicht von Papa und Opa durfte meist ich das Boot über den Stausee lenken. Mich mit dem Boot fahrend und wie schön die Landschaft ist hat Papa ebenfalls mit dem Fotoapparat festgehalten. |
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Beim
gemeinsamen Grillabend waren wir natürlich auch dabei und ich konnte
aus mancher Geschichte die da erzählt wurde erkennen warum es „Jäger,
Angler, Autoverkäufer und andere Lügner“ heißt. |
Wie ihr seht wurde mir auch wenn wir nicht angeln waren nicht langweilig. Immer was neues gab es zu erleben. Die Enten, das Leben der Wasserschlangen am Steg, die Angler am erzählen und vieles mehr ließen die zeit schnell vergehen. Aber auch viel nützliches habe ich von Volker und Manfred mit bekommen. Papa und Opa haben gesagt dass schon bei Ihren ersten Urlaub am Ebrosee 1996 alles gepasst hat, doch diesmal soll es noch viel toller und aufregender gewesen sein. Dazu hat die ganze Welscamp- Crew viel beigetragen und uns allen einen sehr tollen Urlaub beschert. Und mit meinem neuem Freund Dieter habe ich ein Wettköderangeln gegen Papa gewinnen können. |
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Leider ist die Woche zu schnell vorbei gewesen und wir mussten heim. Da wir unter der Woche am See nicht das Glück hatten einen größeren Wels zu fangen, sind wir einem Tipp von Volker nach gegangen. Am Abend vor der Heimreise sind wir unter die Staumauer gefahren. Dort habe ich dann unter Mithilfe probieren können wie sich ein Waller an der Angel anfühlt. Von Volker habe ich ein T-Shirt vom Welscamp bekommen. Ich musste dafür versprechen wieder zu kommen bevor ich herausgewachsen bin. Das habe ich gerne getan, denn mit Papa bin ich in Verhandlungen nächstes Jahr wieder zu kommen. Mir hat es sehr gefallen und ich will auf jeden Fall wieder kommen um meine bisher „größten“ noch größer werden zu lassen. Liebe Grüße sendet Euch und dem Welscamp- Team Oliver |